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Dirk Muhlackgestorben am 1. September 2025

Beitrag

Papa, bald ist es ein Jahr her …

Ein Jahr.
Eigentlich sind es nur ein paar Worte, und doch fühlt es sich für mich an wie eine Ewigkeit und gleichzeitig wie gestern.

Bald jährt sich der Tag, an dem du für immer gegangen bist. Der Tag, an dem sich mein Leben verändert hat. Ein Tag, den ich niemals vergessen werde und den ich mir so oft zurückwünsche, nur um noch einmal deine Stimme zu hören, dich zu sehen, dich zu umarmen und dir noch einmal zu sagen, wie sehr ich dich liebe.

Fast ein Jahr ohne dich.
Fast ein Jahr, in dem ich lernen musste, mit einer Lücke zu leben, die niemand schließen kann.

Es gibt Tage, da funktioniert alles irgendwie. Ich lache, ich rede, ich mache meinen Alltag. Und dann gibt es diese kleinen Momente, in denen plötzlich alles wieder da ist. Ein Lied, ein Geruch, ein Gedanke, ein Foto oder einfach nur ein ganz bestimmter Moment – und plötzlich tut es wieder genauso weh wie am Anfang.

Ich vermisse dich, Papa.
Mehr, als Worte jemals ausdrücken könnten.

Ich vermisse deine Stimme.
Dein Lachen.
Deine Art.
Deine Nähe.
Und all die kleinen Dinge, von denen ich früher nie gedacht hätte, dass ich sie eines Tages so sehr vermissen würde.

Am meisten fehlt mir aber der Gedanke, dass ich dich einfach anrufen könnte. Dass ich dir etwas erzählen könnte. Dass du noch da bist. Dass ich dich irgendwann wiedersehen kann.

Es ist so schwer zu begreifen, dass aus einem „Bis bald“ irgendwann ein „Für immer“ geworden ist.

Und besonders schwer ist es, dass du so viele Dinge nicht mehr miterleben kannst. Meine Kinder wachsen weiter, es passieren schöne Dinge, es passieren schwere Dinge – und so oft denke ich: „Das würde ich Papa jetzt so gerne erzählen.“

Du solltest noch so viele Geburtstage erleben.
Noch so viele Weihnachtsfeste.
Noch so viele gemeinsame Momente.
Du solltest sehen, wie deine Enkel größer werden.
Du solltest noch so oft lachen, erzählen und einfach bei uns sein.

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich mir vorstelle, dass du irgendwo neben uns bist. Dass du uns siehst. Dass du weißt, wie sehr du fehlst.

Ich hoffe so sehr, dass du weißt, wie sehr du geliebt wirst.
Nicht nur heute. Nicht nur an deinem Todestag. Sondern jeden einzelnen Tag.

Denn Menschen, die wir von Herzen lieben, verschwinden niemals ganz.

Du bist in meinen Erinnerungen.
In meinen Gedanken.
In Geschichten, die wir erzählen.
In den Menschen, die dich lieben.
Und vielleicht auch in den kleinen Dingen, bei denen ich plötzlich lächeln muss, weil sie mich an dich erinnern.

Ich hätte nie gedacht, dass man jemanden so sehr vermissen kann, obwohl er jeden Tag im Herzen bei einem ist.

Der erste Todestag rückt immer näher und ich weiß jetzt schon, dass dieser Tag besonders schwer werden wird. Ein Jahr klingt so endgültig. Als würde die Zeit sagen: Du musst jetzt langsam gelernt haben, ohne ihn zu leben.

Aber das habe ich nicht.

Ich lerne lediglich, mit deiner Abwesenheit zu leben.
Ich lerne, dich zu vermissen und trotzdem weiterzumachen.
Ich lerne, traurig zu sein und trotzdem zu lachen.
Ich lerne, dass Trauer nicht einfach irgendwann verschwindet, sondern dass man lernt, sie mit sich zu tragen.

Und vielleicht wird es irgendwann leichter.
Vielleicht wird aus dem Schmerz irgendwann mehr Dankbarkeit als Traurigkeit.
Dankbarkeit dafür, dass ich dich hatte.
Dass du mein Papa warst.
Dass es dich gab.
Dass wir gemeinsame Erinnerungen haben, die mir niemand nehmen kann.

Aber bis dahin werde ich dich vermissen.

Heute.
Morgen.
An deinem ersten Todestag.
Und an all den Tagen, die noch kommen.

Papa, ich hoffe, du kannst irgendwie sehen, wie sehr du uns fehlst.

Ich hoffe, du bist irgendwo, wo es dir gut geht.
Wo du keine Schmerzen mehr hast.
Wo du Frieden gefunden hast.

Und ich hoffe, dass wir uns eines Tages wiedersehen.

Bis dahin trage ich dich bei mir.
In meinem Herzen.
Für immer.

Ein Jahr ohne dich.
Eine Ewigkeit mit der Liebe zu dir.

Ich liebe dich, Papa.
Und ich werde dich vermissen, solange ich lebe. ❤️

Für immer dein Kind.